27.7.2026 (ca)
Endlich geht es voran! Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtet dazu jüngst in ihrem Beitrag „Es wird manchmal laut werden“ (vom 25.7.2026, Ausgabe-Nr. 169, S. 37) wie folgt:
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„[…] Die Augsburger Stadtwerke werden in gut zwei Wochen, am 10. August, mit dem Bau der Fischtreppe am Hochablass beginnen. Die Fischaufstiegshilfe hätte gleich nach Inbetriebnahme des Kraftwerks 2013 gebaut werden sollen, aus mehreren Gründen verzögerten sich die Arbeiten. In den kommenden eineinhalb Jahren wird auf der Hochzoller Hochablass-Seite ein massives Betonbauwerk aus 70 Becken entstehen, das die fast acht Meter Gefälle überbrückt. Im Zuge der Arbeiten könnte eine Aussichtsplattform am Lechufer an der sogenannten Bastion entstehen. Kuhsee-Besucher sollen von der Baustelle möglichst wenig betroffen sein, ganz werden sich Auswirkungen aber nicht vermeiden lassen. Teile des Kuhsee-Parkplatzes werden als Baustellen-Einrichtungsfläche gesperrt, die Arbeiten werden sich zunächst auf den Bereich unterhalb des Hochablasses konzentrieren. Die bei Familien beliebte Kiesbank im Lech wird über den Hauptzugang nicht mehr erreichbar sein. Laut Stadtwerken werden Spundwände in den Boden gerammt werden müssen, um das Baufeld trocken zu bekommen. Die Arbeiten sollen aber am Wochenende ruhen, wenn Ausflügler unterwegs sind. Auf der sogenannten Bastion, einem Plateau am Ostufer des Lechs, wird ein Kran aufgestellt, am Hochablass-Steg muss ein Schutzdach errichtet werden, um Passaten vor den schwebenden Lasten zu schützen. „Es wird manchmal laut werden“, so Stadtwerke-Projektleiter Florian Seitz. Man werde aber versuchen, den Erholungssuchenden möglichst viel Raum zu lassen. Der Betrieb des „Schwarze Kiste“-Kiosks wird weiterhin möglich sein. Im kommenden Jahr stehen dann Arbeiten im Kuhsee-Auslauf oberhalb des Hochablass-Wehres an, während parallel die Betonkonstruktion unterhalb des Wehres gebaut wird. „Mit einem natürlichen Bachlauf könnten wir diesen Höhenunterschied nicht überbrücken“, so Seitz. Abweichend von ursprünglichen Planungen entschieden sich die Stadtwerke darum für das Labyrinth aus Betonkästen, das allen im Lech heimischen Fischarten den Aufstieg ermöglicht. Um nicht die Anmutung eines „Betonklotzes“ zu schaffen, sollen die Oberflächen aufgeraut werden, sodass die Fischtreppe sich schnell dem übrigen Hochablass angleicht. […] Zusammen mit dem anstehenden Flussumbau Licca liber, in dessen Zug die Sohlschwellen zwischen Mandichosee und Hochablass teils verschwinden, gebe es deutliche Verbesserungen, auch wenn es noch dauern werde. „Aber irgendwo muss man anfangen“, so Seitz. Noch offen ist, was im Umfeld der Fischtreppe passieren wird. Die Stadt möchte wie berichtet den provisorischen Absperrdamm am Kuhseeauslauf erst einmal so belassen und mit Rohren ausstatten oder später durch eine Brücke ersetzen, um einen Wasserabfluss zu ermöglichen. Allerdings stößt diese Lösung wegen der Optik des Damms nicht nur auf Zuspruch. Offen ist auch noch, wie die der Stadt gehörende Bastion von den Stadtwerken hergerichtet wird. […]“.
Den gesamten Betrag online lesen unter:
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/hochablass-fischtreppe-stadtwerke-wann-bauarbeiten-114852695